
Wie man den Spiegel im Badezimmer wirklich warm – und intelligent macht
Es ist eine großartige Idee, einem Badezimmerspiegel Infrarotwärme zuzufügen. Doch man kann einfach kein Heizelement auf das Glas kleben und damit fertig sein. Es muss erst noch gelöst werden, wie man eine App für das Smart-Home-System dazu bringen kann, mit einem Hochspannungsheizelement zu kommunizieren – ohne dass dabei der Schutzschalter durchbrennt.
Dafür verwenden wir Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Anstatt Zeit damit zu verschwenden, die ganze kalte Luft im Badezimmer aufzuwärmen, wird die Wärme direkt auf den Körper abgegeben. Das ist im Grunde genommen sofortig.
Wie die „Magie“ funktioniert
Wenn man das Gefühl haben möchte, dass der Spiegel per Knopfdruck erwärmt wird, braucht man einen Vermittler. Wir verbinden das Infrarot-Heizelement über einen leistungsstarken Relais – man kann es sich wie einen „intelligenten Lichtschalter“ für hohe Leistungsklassen vorstellen. Dieses Relais ist wiederum mit Ihrem Zigbee- oder Wi-Fi-Hub verbunden.
Ihr Smartphone sendet ein kleines Signal – das Relais schließt sich, und schon fließt die Energie von 110 V oder 220 V zum Heizelement. Man muss nicht warten, bis ein herkömmliches Heizelement langsam in Betrieb geht. Man spürt die Wärme sofort.
Sicherheit und Integrität gewährleisten
Badezimmer sind feucht – sehr feucht. Um zu verhindern, dass die Elektronik beschädigt wird, verwenden wir Gehäuse mit IP-Zertifizierung, die alles fest abdichten. Zudem verwenden wir Quarztubes, da diese schnelles Ein- und Ausschalten aushalten können, ohne unter dem Druck zu zerbrechen.
Aber hier kommt das Problem: Man muss auf die Leistung achten. Wenn man zu viel Energie in einen kleinen Spiegel leitet, besteht die Gefahr, dass das Glas verformt wird oder die Silberbeschichtung beschädigt wird. Wir halten die Wärmedichte im Gleichgewicht, damit der Spiegel nicht zu einem riesigen Heizkörper wird, der stundenlang heiß bleibt, nachdem man das Zimmer verlassen hat.
Realitätscheck
Smart-Tech ist nicht perfekt. Wenn das Internet ausfällt oder der Hub abstürzt, bleibt man in der Kälte – es sei denn, man hat einen manuellen Schalter installiert. Fügen Sie immer einen physischen Schalter hinzu. Glauben Sie mir.
Außerdem können diese hochleistungsstarken Heizelemente im Stromnetz „lästig“ sein. Wenn man die Sensorkabel nicht richtig abschirmt, kann der Smart-Hub bereits beim Einschalten Probleme machen. Eine etwas bessere Abschirmung hilft dabei, alles reibungslos laufen zu lassen.